Jun
02

Norwegens Spektakel am Nationalfeiertag

Norwegens Spektakel am Nationalfeiertag

Ja, vi elsker dette landet! – Ja, wir lieben dieses Land! So klingt es wenn Norweger ihren Nationalfeiertag am 17.05. feiern. Sie sind herzlich eingeladen mitzufeiern! Jedermann ist auf den Beinen um bei dem Spektakel dabei zu sein. Sie erleben Norwegen an diesem Tag in einer überwältigenden Stimmung. Doch wie wird der bedeutendste Tag in Norwegen begangen? Militärumzüge – weit gefehlt! Farbenfrohe Kinderumzüge und beeindruckende Paraden mit Musik, Tanz und Tradition sorgen für eine ausgelassene feierliche Stimmung in den Straßen vielerorts. Jeder der Norwegen mag, wird den Nationalfeiertag lieben.

Hier ein kurzer Ausflug zu den Hintergründen des Nationalfeiertags am 17.05. Bis 1814 war Norwegen politisch von Dänemark abhängig. Der Erbprinz Christian Frederik, Sohn des damals amtierenden dänischen Königs Frederik VI plädierte für die Unabhängigkeit Norwegens. Unter dem Regiment des Prinzen wurde das Konstitutionskommitee der Reichsversammlung mit dem Entwurf einer Reichsverfassung beauftragt. Am 17.05.1814 wurde dies als Grundgesetz verabschiedet, wodurch das erbrechtliche Königtum und das norwegische Parlament, das Storting eingeführt wurden. Erst 1836 motivierte das Storting das gesamte norwegische Volk, diesen Tag festlich auszurichten. Seit dieser Zeit ist es der Nationalfeiertag am 17.05. Norwegens. Die heute so berühmten Kinderumzüge gibt es seit 1870.

Die kunterbunten Kinderumzüge, traditionelle Gewänder und wehende Nationalflaggen, schmücken überall die norwegischen Straßen. Musikkapellen spielen traditionelle Musik. Bunte Fahnen wehen, Bänder schwingen und Flaggen werden getragen. In Oslo winkt die königliche Familie vom Palastbalkon den jubelnden Kindern zu. Wer den Nationalfeiertag am 17.05. auf dem Wasser erleben will, der bucht eine 3 bis 4 tägige Kreuzfahrt inklusive extravaganter Veranstaltungsangeboten. Mit seiner Farbenpracht und der überwältigenden Stimmung wird dieses Spektakel wohl jedem in sehr guter Erinnerung bleiben. Wer Norwegen von der Volksfest Perspektive erleben möchte, der sollte sich den Nationalfeiertag am 17.05. vormerken. Das unvergleichliche Schauspiel reißt Sie unter Garantie mit. Die offizielle norwegische Flagge darf natürlich nicht fehlen. An allen offiziellen Masten wird sie gehisst. Sie ist Symbol für Freiheit und gilt als Zeichen für das außergewöhnliche Verantwortungsgefühl der Norweger gegenüber dem eigenen Land. Zu einer weiteren Besonderheit gehören die Bürgerparaden bei denen die norwegischen Trachten, die Bunad, präsentiert werden. Diese Volkstrachten stammen aus den ländlichen Gegenden Norwegens und lassen den Besucher in vergangene Tage blicken. Sie machen das Fest zu einem wahrlichen Augenschmaus. Vor allem ausländische Besucher sind von der Pracht der Trachten hoch beeindruckt. Die sogenannte „Russe“ – Feier gilt zusätzlich als eine Attraktion für den Nationalfeiertag am 17.05. Die Schüler und Schülerinnen Norwegens nehmen diesen Feiertag nämlich zum Anlass um ihren Abschluss von 13 Schuljahren zu feiern. Alle Schulabgänger dekorieren ihre Kleidung bunt. Sie verkünden mit lauter Musik und Ausrufen lauthals das Ende der Schulzeit.

Mai
28

Ein Gedenktag für Norwegen – Der Tag der Befreiung

Für geschichtlich Interessierte ist Norwegen am Tag der Befreiung ein besonderes Reiseziel. Besucher erfahren den Tag der Befreiung aus norwegischer Sicht. Es erwarten Sie Traditionen jahrhunderter Beständigkeit, andächtige Gedenkfeiern und die Atmosphäre norwegischen Nationalstolzes. Rein strategisch spielte das Land im zweiten Weltkrieg eine eher geringe Rolle. Doch für Russland war die kilometerlange Küste kriegstechnisch hochwichtig. Wen die Geschichte von Norwegen interessiert, der kommt am Tag der Befreiung, am 08.05. in Berührung mit überwältigenden Emotionen der Vergangenheit. Bedeutende Monumente sprechen die Sprache der damaligen politischen, militärischen wie auch gesellschaftlichen Situation. Sie erkunden die geschichtlichen Pfade des Kriegsendes aus dem Blickwinkel Norwegens und erfahren mehr über ein Land mit tiefgreifender Tradition. Ein Tag der für die ganze Welt Symbol für Freiheit und für Frieden ist. Der 08.05., der auf Norwegisch Frigjøringsdag heißt und hierzulande einer der bedeutendsten Fest- und Feiertage zu Ehren von Kriegshelden beziehungsweise zum Gedenken von Kriegsopfern ist.

Am 08.05.1945 fand in Norwegen ein bewegendes Ereignis statt. Die Kapitulation Deutschlands wurde verkündet. Norwegen wurde von der deutschen Besatzung befreit. Gewaltige Jubelstürme durchströmten das Land und verwandelten es von Oslo bis hin zur kleinsten ländlichen Gemeinde in ein unglaubliches Volksfest. Norwegische Musik erklang zu epochalen Paraden in allen Winkeln. Endlich, der Krieg war beendet und Norwegen konnte mit einem freudigen Aufatmen den Frieden begrüßen. Dieses Ereignis wird am Tag der Befreiung, am 08.05. in Norwegen im Rahmen eines Flaggentages zum Gedenken der Kriegsopfer und zur Ehrung der Kriegshelden begangen. Das bedeutet, im ganzen Land wird die norwegische Nationalflagge gehisst. Dieses Ritual ist Ausdruck für ein tiefgreifendes Wertgefühl für das Vaterland. Auch ist es Symbol für Freiheit und Unabhängigkeit.

Im Zeichen militärisch ausgestalteter Gedenkfeiern sowie kirchlicher Gedenkgottesdienste wird der Tag der Befreiung am 08.05. begangen. Insbesondere der Gottesdienst in der Kathedrale von Oslo ist für jeden Besucher ein sehr andächtiges Ereignis. Ein Festzug des Militärs durch die norwegische Hauptstadt Oslo erinnert an das Kriegsende und ist für jeden Besucher ein beeindruckendes Schauspiel. Bedeutende Gedenkstätten und Museen laden Sie dazu ein, mehr über die Geschehnisse des zweiten Weltkrieges und dem Tag der Befreiung am 08.05. zu erfahren. Kranzniederlegungen an den Kriegsdenkmälern gehören genauso zu den besonderen Ritualen an diesem Tag. Besuchen können Sie zum Beispiel die Gedenkstätte Minneshallen, welche auch die Seeleute der norwegischen Handelsflotte ehrt. Auch das norwegische Widerstandsmuseum ist ein Muss für jeden historisch Interessierten. Zeugnisse aus der Zeit der deutschen Besetzung und spezielle Ausstellungen aus vorangegangenen Epochen sind hier ausgiebig zu studieren.

Apr
21

Der Dom zu Roskilde

Der Dom zu Roskilde wurde 1995 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Er befindet sich, wie der Name es sagt im Ort Roskilde. Dieser ist auf der Insel Seeland, die zu Dänemark gehört. Der Dom zu Roskilde ist dafür bekannt, dass er der erste Dom in der Zeit der Gotik war, der in der Backsteinbauweise errichtet wurde. Nach seiner Fertigstellung verbreitete sich die Bauweise weitläufig und unzählige Gebäude wurden so fertig gestellt. Der Dom strahlt eine einzigartige Atmosphäre aus. Dieses Flair überträgt sich auf die Besucher, sobald sie das Bauwerk betreten.

Mit dem Bau des Dom zu Roskilde wurde um 1170 begonnen. Zu Beginn wurde der Romanische Baustil verwendet. Die Bauarbeiten zogen sich über Jahrzehnte hin. Erst 1280 wurde der kirchliche Bau zu Ende gebracht. Aber auch in den darauffolgenden Jahren und Jahrhunderten wurden ständig Ausbesserungs- und Verschönerungsmaßnamen am Dom durch geführt. Er wurde auch ständig erweitert. Dabei erhielt der Dom zu Roskilde Anbauten verschiedener Arten. So wurden neue Vorhallen und verschiedene Kapellen geschaffen, die von einer einzigartigen Qualität zeugen. Die Kapellen waren in ihrer Ursprünglichkeit Heiligen gewidmet, aber schon nach kurzer Zeit wurden sie als Grabkapellen und Mausoleen für das dänische Königshaus und dessen Angehörige verwendet. Bis in die heutige Zeit lassen sich die verschiedenen Baustufen erkennen und nicht nur bei Kennern der Kunst ist die Besichtigung des Domes ein Erlebnis.

Das Königshaus spielt in Dänemark eine große und wichtige Rolle. Der Dom zu Roskilde ist die letzte Ruhestätte der Könige und Königinnen des dänischen Königshauses. Im Dom ruhen 20 Könige und 17 Königinnen. Die erste Adlige, die hier beigesetzt wurde, war Königin Margarethe I. Sie verstarb 1412. Wer einmal hier war, kann förmlich Anteil an der Geschichte Dänemarks nehmen. Doch nicht nur Mitglieder des Königshauses wurden hier beigesetzt. Daher ist der Boden des Domes mit einer Vielzahl von Grabplatten versehen.

Der Dom zu Roskilde verfügt außerdem über ein Museum, in welchem die Besucher über die Geschichte des Landes und des Domes informiert werden. Doch ist die Geschichte hier interessant erklärt, so dass auch junge Besucher Spaß daran haben. Auch die vielen kleinen Details im Dom lassen den Rundgang hier nicht langweilig werden. Das Bauwerk befindet sich in der Domkirkestraede 10 in Roskilde.

Apr
15

Eine Hauptstadt, auf die die Berliner stolz sind

Berlin ist Hauptstadt und Regierungssitz Deutschlands zugleich. Seit der Wiedervereinigung wird überall gebaut, damit die Stadt noch schöner und lebenswerter wird. Berlin ist schon vor langer Zeit zu einer echten Weltstadt geworden, die viel an Geschichte durchlebt hat. Wer nach Berlin kommt, möchte natürlich so viel wie möglich kennen lernen und sehen. Historische und neue, hohe Gebäude prägen das Bild der Stadt. Der Kudamm ist genauso bekannt wie der Berliner Fernsehturm. Ein ganz besonderer Anziehungspunkt ist jedoch schon seit 1844 Berlins Zoologischer Garten. Er liegt in Berlin Tiergarten im Bezirk Mitte. Der 35 Hektar große Zoo gibt etwa 15.000 Tieren mit fast 1.500 Tierarten ein angemessenes und artgerechtes Zuhause. Er gilt als der artenreichste Zoologische Garten der Welt. Berlins Zoologischer Garten wird jährlich von etwa drei Millionen Menschen besucht. Das allein zeigt schon, wie beliebt er bei Jung und Alt ist.

Schöner als je zuvor

Wie vieles andere wurde auch der Berliner Zoo im zweiten Weltkrieg stark zerstört. Nachweislich überlebten nur 91 Tiere. Die Zoodirektorin Katharina Heinroth organisierte und leitete den Wiederaufbau in den Jahren von Ende 1945 bis 1956 und es entstand ein Zoologischer Garten, der bis heute einmalig ist. Neben dem Wiederaufbau veranlasste sie auch die Renovierung des Antilopenhauses sowie den Bau eines Flusspferdhauses und eines neuen Elefantenhauses. Obwohl in den letzten Jahrzehnten zwar die Zoodirektoren wechselten, blieb der Grundgedanke, den Zoo weiter auszubauen, immer erhalten. Neue, größere und schönere Anlagen für die Tiere wurden gebaut und auch die Zucht seltener Tiere im Mittelpunkt der Arbeit. Berlins Zoologischer Garten wuchs und wurde immer schöner und artenreicher. Der wohl berühmteste Bewohner war der Eisbär Knut. Tierfreunde aus aller Welt kamen nach Berlin, um ihn einmal zu sehen.

Das Elefantentor

Berlins Zoologischer Garten hat zwei Haupteingänge, von dem einer das Elefantentor ist. Es zählt zu den Wahrzeichen des Zoos und befindet sich in unmittelbarer Nähe des Zoo-Aquariums. Das Elefantentor wurde in den Jahren 1983/84 im ostasiatischen Stil erbaut und stellt zwei liegende, lebensgroße Elefanten dar. Sie tragen ein aus rotem Holz gefertigtes Pagodendach, das mit grünglasierten Ziegeln und goldenen Ornamenten verziert ist. Wer Berlin besucht, sollte es sich nicht entgehen lassen, Löwen, Bären, Pinguine und all die anderen Tiere im artenreichsten und schönsten Zoo zu besuchen. Berlins Zoologischer Garten ist vom 21.März bis 3. Oktober täglich von 9 bis 19 Uhr geöffnet und während der restlichen Zeit des Jahres von 9 bis 17 Uhr. Bei einem Eintrittspreis für Erwachsene von 13 Euro und Kinder für 6,50 Euro wird jedem Besucher ein erlebnisreicher Tag geboten.

Apr
10

Der Manacor und seine interessante Geschichte

Manacor ist eine der größten und bekanntesten Städte der Insel Mallorca. Die Stadt liegt im Osten der Insel und bietet seinen Urlaubern viele Möglichkeiten Unternehmungen zu machen.
Denn neben Erholung am Strand können Urlauber hier einiges über die Geschichte der Insel erfahren.

Manacor ist eine Stadt, die sich dem Tourismus geöffnet hat. Neben zahlreichen Geschäften, die Gäste zum Shoppen in die Stadt ziehen, gibt es eine Vielzahl von Bars und Restaurants in der ganzen Stadt. Neben der Möglichkeit sich für einen Hotelaufenthalt zu entscheiden, haben Urlauber auch hier die Möglichkeit, sich ein Appartement oder eine Finca in der näheren Umgebung von Manacor zu mieten. Für die Erkundung ist es empfehlenswert, sich einen Mietwagen für die Dauer des Urlaubes zu mieten. Einheimische stehen den Touristen offen gegenüber und überliefern auch gerne Geschichten aus früheren Tagen.

Die Gegend um Manacor eignet sich wegen seiner vielen Strände auch sehr gut, um Badeurlaub zu machen. Egal, ob Urlauber Ruhe suchen, oder Familien entspannte Tage mit ihren Kindern auf der Sonneninsel verbringen möchten- hier sind alle Gäste willkommen.

Im Zentrum finden Urlauber so zum Beispiel die Nostra Senyora dels Dolors, eine gotische Pfarrkirche. Sie besitzt einen Glockenturm, der aus dem 15. Jahrhundert stammt und über 80 Meter hoch ist. Hier befindet sich auch das Museu Arqueloic, in dem Fundstücke von Ausgrabungen ausgestellt werden. So kann bis in die heutige Zeit einiges über die Geschichte erzählt werden. Nebenan befindet sich das Heimatmuseum, welches außerdem für einen Besuch empfehlenswert ist. Es zieht Jahr für Jahr mehr Besucher an. Das Kloster am Convent-Platz wurde 1576 vom Orden der Dominikaner gegründet. Die Kirche, die zu Beginn des 18.Jahrhunderts erbaut wurde, weist die typischen Kennzeichen des Barocks der damaligen Zeit auf. Sie besteht aus einem Kirchenschiff und acht Seitenkapellen. Die Orgel der Kirche stammt aus dem 18.Jahrhundert. Der Turm Torre dels Enegistes, der an der Landstraße von Cintura Manacor nach Cales de Mallorca liegt, ist eines der schönsten Gebäude des Ortes. Es handelt sich bei diesem Turm um einen Überrest einer ehemaligen Verteidigungsanlage. Während er zu früheren Zeiten als Herrenhaus diente, findet man heute das Museum von Manacor in diesem Gebäude. Ausstellungen zur Archäologie und Geschichte der Stadt finden hier statt.

Der Wochenmarkt von Manacor findet jeden Montag in den Vormittagsstunden auf dem Placa Ramon Llull statt. Der Gemüse- und Obstmarkt des Ortes findet täglich auf dem Placa Constitucio.

Apr
03

Der Club de Golf de Son Servera auf Mallorca

Freunde des Golfsportes kommen auch auf der Insel Mallorca auf ihre Kosten. Viele Urlauber und auch Golfer kommen hierher um die schönsten Tage des Jahres entspannt auf der Insel zu verbringen. Denn die Insel hat mehr zu bieten als nur Strand und Meer. Golfplätze verschiedener Schwierigkeitsgrade und Größen sind auch hier zu finden. Ein schöner Platz um zu golfen ist der Club de Golf de Son Servera. Der Platz befindet sich auf dem Gebiet des Ortes Son Servera im Nordosten der Baleareninsel. Zur Hauptstadt der Insel sind es etwa 70 Kilometer.

Der Club de Golf de Son Servera wurde 1966 eröffnet und ist seitdem auf der Insel bekannt und bei einer großen Vielzahl der Golfer beliebt. Einen Großteil seiner Beschaffenheit hat der
Club de Golf de Son Servera dem Architekten John D. Harris zu verdanken, der ihn entwarf. Bei Unwettern im Jahre 2001 wurde ein Großteil des Baumbestandes der Golfanlage zerstört. Über 2000 Pinienbäume sind dabei zerstört wurden. Um diesen Schaden zu beheben wurden neue Johannisbrot- und Olivenbäume gepflanzt. Sie verleihen dem Club de Golf de Son Servera eine angenehme Atmosphäre. Neben dem Golfen erhalten Besucher so das Gefühl in einem Park zu sein. Vom Club de Golf de Son Servera haben sowohl Golfbegeisterte als auch andere Gäste einen sehr schönen Ausblick auf die Küste und die Berge der Insel Mallorca.

Der Club de Golf de Son Servera ist eine Neun-Loch-Anlage und besitzt eine Länge von 2978 Metern. Das Handicap dieser Anlage liegt bei Männern und Frauen bei 36. Wer hier golfen möchte, muss mit einem sogenannten Handicap-Zertifikat sein Handicap nachweisen können. Je nach Können wird die Anlage bei Golfern von leicht bis mittel vom Schwierigkeitsgrad her eingestuft. Wer auf dem Platz trainieren möchte, kann hierzu die Driving Range und das Putting Green benutzen. Um hier aktiv spielen zu können, sollte man sich vorher anmelden.

Die Anlage verfügt außerdem über ein Clubhaus, in dem man sich nach einer Runde Golf erholen und stärken kann. Im Clubhaus und im Pro-Shop werden neben Bargeld auch Kreditkarten als Zahlungsmittel akzeptiert. Wer keine eigene Ausrüstung dabei hat, kann sich diese direkt vor Ort ausleihen. Hunde sind auf der gesamten Anlage nicht erwünscht.

Mrz
27

Größter Abenteuerpark Dänemarks – Legoland Billund

Ein Abenteuer der ganz besonderen Art erwartet Sie im dänischen Billund. Das Legoland Billund lädt Sie auf eine phantastische Reise in die Welt der Lego Steine ein. Acht Themenwelten (Duplo Land, Legoredo Town, Imagination Zone, Miniland, Adventure land, Knights Kingdom, Pirate Land und Lego City) versprechen Ihnen ein unvergessliches Erlebnis. Große und kleine Helden entdecken auf mittlerweile 14 Hektar Fläche die spektakuläre Welt von Piraten, Sternenkriegern und Cowboys. 50 Millionen Lego Steine wurden für die staunenswerten Gebäude, Tiere und Landschaften verbaut.

Am 7. Juni 1968 öffnete Legoland Billund als das älteste Legoland in Dänemark seine Pforten. Mit unzähligen Attraktionen zieht es jedes Jahr Millionen an Besuchern an. Faszinierende Legowelten versetzen Sie in Staunen. Jede Menge Attraktionen, riesen Spaß und unvergessliche Abenteuer. Im Legoland Billund vergessen Sie den Alltag und vergnügen Sie sich auf den mehr als 50 Fahrgeschäften.

Im Herzen von Legoland Billund werden die größten Gebäude der Welt ganz klein. Im Miniland erwartet Sie eine faszinierende und lebendige Welt mit fahrenden Schiffen und Autos. Neueste Attraktion für 2011 im Miniland ist Star Wars. Die Besucher tauchen ein in die Weiten des Weltraums. Spektakuläre Nachbildungen der Star Wars Erzählung begeistern jeden Weltraumpiraten. Die genialsten Filmszenen der TV-Animationsserie The Clone Wars wurden hier nachgebaut. Mehr als 1,5 Millionen Lego Steine wurden verwendet. Weitere Neuheit im Legoland Billund ist Crabzilla, die Welt der Krabbentiere. Monströse japanische Riesenkrabben mit 20 Meter langen Zangen werden präsentiert von Atlantis by Sea Life.

Wie im wilden Westen geht es in Legoredo Town zu. Stockbrotessen mit Häuptling Langohr und eine Fahrt im Lego Kanu sorgt für spannende Reisen in Welt der Cowboys und Indianer. Jede Menge Action für die ganze Familie.

Kurzurlaub im Familienresort. Das moderne 4-Sterne-Hotel mitten im Freizeit- und Vergnügungspark lädt die ganze Familie zu einem Kurzurlaub ein. Die Themenzimmer und verschiedenen Aktivitäten des Hotels machen den Aufenthalt im Legoland Billund zu einem unvergesslichen Familienausflug. Die auf kindliche Bedürfnisse ausgerichtete Ausstattung des Hotels begeistert Eltern wie Kinder. Wer im Hotel Legoland wohnt, kann einen Resort Pass mit unbegrenztem Zugang zum Lalandia Aquadome, Legoland Park und Monkey Tonkey Land kaufen. Aktuelle Pauschalangebote finden Sie unter www.LEGOLANDholidays.dk, E-Mail: info@LEGOLANDholidays.dk

Kontaktinformationen:
LEGOLAND ApS
Nordmarksvej
DK-7190 Billund
E-mail: info@LEGOLAND.dk
Web: www.legoland.dk

Mrz
21

Rom – Kultur und Zeitgeschichte pur

Wer über Rom spricht, kommt am Geschichtsunterricht nicht vorbei. Die Legende von Romulus und Remus, den auf dem Tiber ausgesetzten Zwillingen, die von einer Wölfin gesäugt wurden, kennt jeder. Was sich aber wirklich bei der Gründung der Stadt im Jahr 753 ereignet hat, und ob Romulus, der angebliche Stadtgründer, seinen Bruder wirklich ermordet hat – keiner weiß das so genau. Sicher ist dagegen, dass die Stadt zu den geschichtsträchtigsten der Welt zählt. Heute ist Rom dreierlei: Zeugnis einer Geschichte, die Jahrtausende währt, Papstsitz und eine moderne Hauptstadt, und zwar die älteste Europas. Wer die Stadt erobern will, sollte dies nicht ausgerechnet in den Monaten Juli bis September tun. In dieser Zeit flüchten selbst die Römer vor der Hitze ans Meer. Und ein wenig Programm braucht es für eine Romreise schon, damit die Eindrücke nicht erdrücken. Denn eines ist klar: Rom verfügt über ein derart großes Maß an kulturgeschichtlich bedeutenden Gebäuden und Stätten, dass diese kaum bei einem Besuch zu schaffen sind.

 

Rom und seine Bauwerke

Altstadt, Petersdom und Vatikanstadt sind UNESCO Weltkulturerbe. Um die antiken Bauten wie das forum romanum kämpfen die Denkmalschützer, denn wie in Griechenland setzen die Ausdünstungen der modernen Gesellschaft den Bauwerken zu. Dennoch: In der „ewigen Stadt“ treffen sich alle Epochen auch baulich – noch. Wer sich nicht zutraut, ein eigenes Besichtigungsprogramm zusammenzustellen, kann sich einer der Führungen anschließen, die täglich angeboten werden.

 

Rom, die Musik und die Bildende Kunst

In Italien hat Musik immer eine große Rolle gespielt. Das hat sich bis heute nicht geändert. Im Teatro dell`Opera di Roma und weiteren 20 Theatern und sechs Konzertsälen kommt jeder Musikfreund auf seine Kosten – und das auf hohem Niveau.

Museen sind aus dem Stadtbild ebenso wenig wegzudenken wie die Vatikanstadt, in der der Papst seinen Sitz hat. Die Museen in Rom teilen sich die Geschichtsträchtigkeit ihrer Stadt thematisch auf. Es lohnt sich also, die Museumsbesuche gut zu planen. Das älteste Museum ist der Komplex der „Kapitolinischen Museen“, die neben den wesentlich größeren Vatikanischen Museen die bedeutendsten Kunstkollektionen Rom enthalten.

 

Rom und die kulinarischen Genüsse

Die römische Küche gilt als abwechslungsreich und frisch. Meeresfrüchte sind ein wichtiges Thema für die Römer. In der Stadt findet der Urlauber neben traditionellen römischen Restaurants auch internationale Küche auf höchstem Niveau. Die Römer schwören aber auf ihre Nationalspeisen. Eine davon sind gekochte Schwänze junger Rinder. In Weißwein, Tomaten und mit einer Pfefferschote gekocht, sollen sie eine Köstlichkeit darstellen.

Mrz
16

Ein ganz besonderes Museum

Weltweit gibt es die verschiedenste Arten und Formen von Museen. Allgemein befinden sie sich in einem festen Gebäude. Nicht so ein Freilichtmuseum. Wie sein Name schon sagt, befindet es sich im Freien. Diese Museumsform wird je nach Region auch als Museumsdorf, Freiluftmuseum oder Freilandmuseum benannt. Ein Freilichtmuseum hat die gleiche Aufgabe wie andere Museen. Sie sollen dem Betrachter die Geschichte, Kunst, Entwicklung oder verschiedene Epochen näher bringen. Allgemein üblich für ein Freiluftmuseum ist, dass es Häuser und Anlagen aus längst vergangenen Zeiten für Besucher pflegt und verwaltet, um ihnen möglichst lang die Bau- und Lebensweisen früherer Jahrhunderte zur Besichtigung bieten zu können. Das Volkskundliche Freilichtmuseum ist der häufigste Freiluftmuseumstyp. Das Museum ist wie andere Museen auch, eine wissenschaftlich geführte Institution. Sie dient der Präsentation und Erforschung. Um so ein Museum zu errichten, werden die historischen Gebäude von ihrem Originalstandort zu einem neuen und schon vorbereiteten Standort umgesetzt. Diese Gebäude werden thematisch zusammengestellt, damit sie nicht an Bedeutungsgehalt verlieren.

Frühe Gründungen von Freiluftmuseen

Das erste Freilichtmuseum war das schwedische Skansen in der Hauptstadt Stockholm. Der Gründer Artur Hazelius wollte damit den Schweden ihre eigene Volkskultur wieder näher bringen. Er überführte etwa 150 Gebäude aus allen Teilen des Landes in das Museum. Dabei ging es ihm darum, typische Bauten der einzelnen Regionen mit ihrer Einrichtung und Ausstattung, mit Möbeln, Geräten und Werkzeugen im Originalzustand für die Nachwelt zu erhalten. In vielen Ländern der Welt wurden in den nachfolgenden Jahren und Jahrzehnten Freilichtmuseen errichtet. Das erste in Deutschland gegründete Freilichtmuseum entstand 1899 in Husum. Das einst in Ostenfeld stehende Fachhallenhaus wurde originalgetreu in Husum wieder aufgestellt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Nach und nach entstanden in vielen Regionen des Landes Freilichtmuseen, ohne die diese alten und teils historischen Gebäude vielleicht schon längst dem Zerfall erlegen wären.

Die am häufigsten besuchten Museen

Im Laufe der Jahrzehnte entstanden Freilichtmuseen mit ganz unterschiedlichem Charakter und in verschiedenen Varianten. Doch eines haben sie alle gemeinsam. Ihre Sammlung wird in jedem Gebäude gezeigt, denn keines gleicht dem anderen. Militärhistorische Freilichtmuseen wurden überwiegend zur Geschichte von Gebirgskriegen eingerichtet, während Montanhistorische Freilichtmuseen aus begehbaren Stollenpfaden und Tagebauen bestehen. Ein Freilichtmuseum der jüngeren Zeit ist das mit Resten der deutschen Mauer in Mödlareuht. Es soll an die einstige Teilung Deutschlands erinnern.

Mrz
11

Jütland

Jütland liegt zwischen Nordsee und Ostsee und gehört zum europäischen Festland und gehört zu Dänemark. Die größte Stadt ist Aarhus und sie ist wegen ihres Hafens sehr bekannt. Von hier und hierher bietet An- und Abreise mit der Fähre eine angenehme Fahrt. Natürlich kann der Tourist und Urlauber auch mit dem Flugzeug, Zug oder dem Auto in diese interessante Stadt kommen. Da in Aarhus auch das Fahrrad ein beliebtes Fortbewegungsmittel ist, können an einigen Punkten innerhalb der Stadt Fahrräder gegen ein Pfand von umgerechnet drei Euro pro Tag ausgeliehen werden. Wer sich schon vor seiner Reise nach Jütland für die Gegend interessiert hat weiß, dass
die Mønsted Kalkgruben sich unweit von Viborg befinden und die größten Kalkhöhlen weltweit sind. Sie wurden von Menschen angelegt und das gesamte unterirdische System ist von Gängen durchzogen. Diese Gänge belaufen sich auf eine Gesamtlänge von mehr als 60 Metern. Stelleweise liegen sie sechs Etagen übereinander und einige Aushöhlungen haben bis zu 18 Meter hohe Dome gebildet. In den Mønsted Kalkgruben gibt es einige unterirdische Seen und Bäche.

Eine 1000 jährige Geschichte

Vor mehr als eintausend Jahren wurde auch in Dänemark mit dem Abbau und der Verarbeitung von Kalk begonnen. Mönche kamen nach Dänemark und brachten das Christentum ins Land. Sie kannten die Verwendung und Techniken für die Kalkbrennung zur Herstellung von Mörtel. Da Kirchen zur neuen Religion gehörten, mussten auch in Dänemark welche gebaut werden. Die Kirchen wurden aus Steinen gebaut, diese wiederum wurden mit dem Mörtel, der aus Kalk hergestellt wurde, zusammengefügt. Kalk war bis dahin ein nutzloser Stein, wurde jetzt aber eine wichtige Einnahmequelle. Als unter Monsted ein Kalkberg gefunden wurde, wurde mit dem Abbau begonnen und die Kalkindustrie begann zu wachsen. Im Jahr 1978 wurde die Kalkproduktion eingestellt. Als die Bauern 1872 die Privilegien für den Kalkabbau in den Mønsted Kalkgruben verkauften, machten sich auch die chemische und Metallindustrie den zu Nutze. Kalk wurde zur Verkaufsware und jetzt ganzjährig abgebaut. Immer neue Gänge mussten dafür geschaffen werden. Als 1953 die Arbeit in den Mønsted Kalkgruben eingestellt wurde, wurde das rote Kalkwerksgebäude mit seinen hohen Schornsteinen zu einem Denkmal des letzten Jahrhunderts.

Führungen und Veranstaltungen

Da in den Mønsted Kalkgruben die Temperatur nur auf acht Grad ansteigt, sollte sich der Besucher entsprechend kleiden. Hier in den Kalkgruben leben und überwintern circa 5.000 Fledermäuse fünf verschiedener Arten. An einigen Tagen werden Fledermäuse Safaris angeboten. Auch zu Halloween gibt es spezielle Ausstellungen und Führungen mit Kerzen und Kürbislampen. Unvergessliche Momente erleben Besucher der Mønsted Kalkgruben bei den stündlichen Multimediashows. Auf zwei Leinwänden wird die Geschichte der Gruben erzählt und mehr als 500 Dias auf den weißen Kalkfelsen gezeigt. Die leise Begleitmusik hat in den Kalkgruben einen besonderen Klang.